Theresienbad in Dubí

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Die Bäderwesen in Dubí begann sich nach 1860 zu entfalten, als die Stadt der Fabrikant Anton Tschinkel besuchte, der einen Ort für die Herstellung von Fässern suchte. Das hiesige Vorgebirgsklima begeisterte ihn dermaßen, dass er sich mit dem Bäderarzt Josef Löschner auf die Errichtung einer Wasserheilanstalt einigte, genannt Dianabad. Tschinkel ließ auch eine sog. „Molkenanstalt“ erbauen. Der Baumeister Thomas Nowak errichtete 1878 in schweizerischem Stil ein Kurhaus und nannte es nach seiner Ehefrau – Theresienbad. Es war der Schmuck der Gemeinde. Hier heilte man Nervenleiden, eine Spezialität waren Bäder aller Art, Elektrotherapie und weitere Heilanwendungen. Dieses Bad besuchten Jan Neruda, die sächsische Königin und weitere Persönlichkeiten Europas, Amerikas, Asiens und Afrikas. Die Kurgebäude wurden einige Male einer umfangreichen Rekonstruktion unterzogen, deren Vorteil vor allem der barrierefreie Zugang ist und die von einem Waldpark dominierte Umgebung.

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