Kirche der Jungfrau Maria

Kirche der Jungfrau Maria

Kirche der Jungfrau Maria

Die Kirche, die im Jahre 1898 der Kirche Santa Maria dell ´Orto in Venedig nachgebaut wurde, steht im oberen Teil der Gemeinde entlang der Straße nach Cínovec. Im hohen seitlichen Südturm befindet sich eine Glocke aus dem Jahre 1925 von Rudolf Perner. Im ersten Stockwerk des Turms ist eine kleine Glocke aus Guss aus dem Jahre 1919 frei gelagert, die eine unlesbare Aufschrift hat.

Die Kirche der Jungfrau Maria wurde aus der Initiative des Grafen Clary und der Ortsbewohner aufgebaut, die am Ende des 19. Jahrhunderts sogar eine öffentliche Sammlung veranstaltet haben. Das Projekt realisierte der italienische Architekt P. Bigaglio und in Dubí entstand hiermit eine einzigartige Dominante, eine dreischiffige Basilika im Stil der venezianischen Gotik. Diese wirkt auch dank der Baumaterialien (weißer und roter Marmor) in der untererzgebirgischen Landschaft besonders exotisch. Einen Teil dieser Kirche bildet auch die Grabstätte der Familie Clary-Aldringen. Die Kirche wird nicht nur für Messen, sondern auch für Kulturveranstaltungen genutzt. Die Kirche liegt im oberen Teil der Gemeinde Dubí bei Teplice an der Straße E 55. Sie ist direkt von der Straße aus sichtbar, aber parken kann man nur in den Nebenstraßen. Nördlich der Kirche (ca. 150 m) liegt das Kurhaus „Tereziny lázně".

Diese Kirche ist angeblich das nördlichste venezianische Bauwerk in Europa und ist eine Sehenswürdigkeit europäischer Bedeutung und wird für ein Denkmal venezianischer Baukunst betrachtet.

Baumaße:

Der 33 m hohe Turm hat einen offenen Glockenturm mit einem venezianischen Sims und das Dach ist mit einem doppelten venezianischen Kreuz verziert. Das Portal besteht aus 55 Reihen weißer und roter Marmorquadern. Die Kirchenlänge beträgt 50 m und die -breite 17,20 m. Die Höhe des Hauptschiffes ist 13,90 m und die Breite 7,20 m. Die Nebenschiffe haben eine Höhe von 8 m.

 

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