Dubí / Eichwald

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Am Fuße des Erzgebirges in einer Höhe von 300 – 420 m ü.M. finden wir Dubí, eine Stadt voller Überraschungen. Ihre Bezeichnung verdankt sie den Eichenwäldern. Die Siedlung gründeten offenbar Bergleute, die in der Umgebung Zinnerz abbauten und hier Unterschlupf fanden. Die Vergangenheit hat Dubí nicht verschont. Verwüstungen hinterließen hier der Dreißigjährige Krieg und auch Napoleon mit seiner Armee. Im Jahre 1634 wurde Wilhelm Kinský, der Besitzer der Teplitzer Herrschaft, gemeinsam mit Albrecht Waldstein in Eger ermordet und Dubí kam in die Obhut des Geschlechts der Clary – Aldringen. Die Stadt erlebte ihr „Goldenes Zeitalter“, die Entwicklung wurde erst durch den Zweiten Weltkrieg unterbrochen. Zu Dubí gehören heute die Gemeinden Mstišov, Pozorka, Bystřice, Drahůnky, Běhánky und Cínovec. Sie werden von dem Bach Bystřice und dem Neruda – Bach / Serbitzbach durchflossen. Wir finden hier eine Reihe historischer und Naturdenkmäler. Eine interessante Attraktion waren die Automobilrennen Dubí – Cínovec, bei denen 1926 die bekannte Eliška Junková siegte.

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