Cínovec / Zinnwald

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Über Cínovec führte die Landstraße von Sachsen nach Böhmen. Seit dem 14. Jahrhundert wurde hier Zinnerz gefördert. Ein Umbruch in der Entwicklung erfolgte nach dem Auffinden von Silber un Wolfram zu Stahlhärtung im Jahre 1879. Verwüstungen fügte dem Ort der Dreißigjährige Krieg zu. 1813, vor der Völkerschlacht in Leipzig, besetzten den Ort zuerst die alliierten und später die französischen Truppen und wurde völlig ausgeplündert. Den Höhepunkt seiner Entfaltung erlebte Cínovec im Jahre 1930, als hier eine Hutfabrik und die Herstellung von Taschenlampen prosperierten. 1989 wurde der Erzbergbau beendet und so konnte der Ort zu einem Zentrum für Sommer – und Winter – Touristik werden. Hier gibt es zwei ehemalige Grenzübergänge und einen grenzüberschreitenden Wander – und Radweg.

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