Bystřice

Bystřice

Bystřice

Das ursprüngliche Bauerndorf, das sich auf beiden Ufern des gleichnamigen Baches unterbreitet, wird in den historischen Unterlagen im Jahre 1502 (Wistritz) erwähnt.

Der größte Aufschwung der Gemeinde begann ab den 80. Jahren des 19. Jahrhunderts, dieser ist eng mit der Entwicklung der Glasindustrie verbunden. Dazu gehörten hauptsächlich der Glashüttenkomplex Inwald, ein Bergwerk, eine Eisenhütte, ein Chemiewerk, eine Porzellanfabrik und weitere Betriebe.

Die Gemeinde war bis zum Jahre 1960 selbständig, und seit 1950 wurden die Gemeinden Drahůnky und Běhánky angeschlossen.

Damals trug die Gemeinde den offiziellen Namen Horská Bystřice. Die Entwicklung dieses Ortsteils wurde nach dem Zweiten Weltkrieg durch den Tiefbergbau im Bergwerk Jaroslav gekennzeichnet, der das Gebiet in Richtung der Orte Běhánky und Drahůnky stark verwüstete und für eine lange Zeit das Entwicklungspotential in östliche Richtung eingeschränkt hat. Eine gewisse Belebung hat in den letzten Jahrzehnten der individuelle Bau von Einfamilienhäusern und Häusern vom Typ Okal gebracht. An diesem Standort entstand auch eine umfangreiche und komplett ausgestattete Sportanlage TJ Rudolfova Huť - Dubí. Es sind gerade die Freizeit- und Sportaktivitäten, die heutzutage diesem Stadtteil dominieren.

Im Rahmen großer Investitionsprojekte hat man hier Gasleitungsnetze und die Abwasserentsorgungsvernetzung ausgeführt, die Wasserversorgungsnetze und das Straßennetz ausgebaut. Auch hier hat man in der letzten Zeit markante Fortschritte vermerkt, die Wohnqualität ändert sich, obwohl es hier viele Gebäude der IV. Wohnkategorie mit einer zahlreichen Roma-Gemeinschaft gibt. Gegenwärtig wohnen hier 1 190 ständige Einwohner.